An der Kreuzung Loitzer Straße/Soldmannstraße in Greifswald wird am Samstag, 22. August 2026, der Kraftfahrzeugverkehr videotechnisch erfasst. Die Messung kann bis zu 24 Stunden dauern. Wie die Universitäts- und Hansestadt Greifswald mitteilt, ist die Erhebung Teil der bundesweiten Fahrleistungserhebung 2026 der Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen.
Sensoren erfassen Merkmale der Fahrzeuge
Bei der Erhebung kommen optische Sensoren zum Einsatz, die Daten zur Fahrleistung von Kraftfahrzeugen aufnehmen. Über eine automatische Schrifterkennung können die Geräte unter anderem die Nationalität der Fahrzeuge erfassen.
Die technische Auswertung erfolgt unmittelbar vor Ort im Erfassungsgerät, sodass die für die Untersuchung benötigten Merkmale direkt verarbeitet werden können.
Aufnahmen werden nicht gespeichert
Nach Angaben der Stadt werden keine personenbezogenen Informationen verarbeitet. Die ursprünglich durch die Sensoren aufgenommenen Bilder werden weder gespeichert noch anschließend weiterverarbeitet.
Damit soll die Erhebung Verkehrsdaten liefern, ohne dauerhaft Bildmaterial von Fahrzeugen oder Verkehrsteilnehmern vorzuhalten.
Daten sollen Sicherheitsniveau vergleichbar machen
Die gewonnenen Informationen werden unter anderem dafür genutzt, das Sicherheitsniveau verschiedener Fahrzeuggruppen zu bewerten und miteinander zu vergleichen. Darüber hinaus sollen sie zeigen, wie stark unterschiedliche Straßen und Verkehrswege tatsächlich genutzt werden.
Die Ergebnisse dienen zugleich als Indikator für verkehrsbedingte Umweltbelastungen und liefern damit eine Datengrundlage für die bundesweite Bewertung von Fahrleistungen und Infrastruktur.
Erhebung gehört zu bundesweitem Projekt
Die Messung in Greifswald ist Teil der Fahrleistungserhebung 2026 der Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen und steht damit nicht allein, sondern gehört zu einer bundesweiten Datenerfassung.
Für die Kreuzung Loitzer Straße/Soldmannstraße ist die Erfassung ausschließlich für den 22. August vorgesehen und auf maximal 24 Stunden begrenzt.
Quelle:
Universitäts- und Hansestadt Greifswald, Pressemitteilung vom 13. August 2026.