Der Gotha-Gutschein hat inzwischen ein Gesamtverkaufsvolumen von 820.000 Euro erreicht. Die Stadt wertet das System als wichtiges Instrument, um Kaufkraft in der Residenzstadt zu halten und lokale Händler, Gastronomen und Dienstleister zu stärken.

Das Prinzip ist einfach: Statt Geld bei überregionalen Onlineplattformen oder außerhalb der Stadt auszugeben, kann der Gutschein bei teilnehmenden Gothaer Unternehmen eingelöst werden.

Dadurch bleibt ein größerer Teil der Kaufkraft vor Ort.

820.000 Euro sind mehr als Symbolpolitik

Die inzwischen verkaufte Summe zeigt, dass das System eine relevante Größenordnung erreicht hat.

Die Einführung einer Bezahlkarte habe die Akzeptanz nach Angaben der Stadt zusätzlich erhöht.

Für Händler ist entscheidend, dass Gutscheine nicht nur verschenkt, sondern später tatsächlich in lokalen Geschäften eingelöst werden.

Innenstadt steht unter starkem Wettbewerbsdruck

Stationärer Einzelhandel konkurriert mit Einkaufszentren und Onlinehandel.

Kommunale Instrumente können diesen Strukturwandel nicht aufhalten, aber Anreize schaffen, Geld bewusst in der eigenen Stadt auszugeben.

Gotha kombiniert den Gutschein deshalb mit Märkten, verkaufsoffenen Sonntagen und weiteren Maßnahmen des Citymanagements.

Quellen

Stadt Gotha – Citymanagement und Innenstadtentwicklung

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