Freital entscheidet sich für vollständigen Rückbau des Bauwerks

Marode Brücke Gutenbergstraße muss verschwinden: Neubau erst für 2029 geplant

Die Brücke an der Gutenbergstraße ist nicht mehr dauerhaft zu retten. Der Freitaler Stadtrat hat beschlossen, das Bauwerk noch 2026 abzubrechen. Ein Ersatzneubau soll anschließend geplant und nach derzeitigem Stand 2029 umgesetzt werden.

Von Robert Neumann 1 Min. Lesezeit

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Freital muss bei einer seiner Brücken eine langfristige Unterbrechung hinnehmen. Die Brücke Gutenbergstraße soll noch in diesem Jahr vollständig zurückgebaut werden. Ein Ersatzbau ist nach aktuellem Stand erst für 2029 vorgesehen.

Der Stadtrat fasste die grundsätzliche Entscheidung Ende Juni.

Sanierung reicht nicht mehr aus

Nach Prüfung des Bauwerks entschied sich die Stadt gegen eine bloße Reparatur.

Stattdessen soll die vorhandene Konstruktion beseitigt und anschließend ein vollständiger Ersatzneubau vorbereitet werden.

Damit wird das Projekt deutlich umfangreicher.

Drei Jahre zwischen Abriss und Neubau

Besonders relevant ist der Zeitplan.

Der Rückbau ist bereits für 2026 vorgesehen, der Neubau jedoch erst für 2029.

In dieser Zeit muss der Verkehr auf alternative Verbindungen ausweichen.

Für Anwohner und Betriebe können dadurch zusätzliche Wege entstehen.

Brücken werden für Kommunen zum Kostenthema

Viele kommunale Brücken stammen aus Jahrzehnten, in denen Verkehrsbelastung und technische Anforderungen noch anders waren.

Wenn Tragfähigkeit oder Bausubstanz nicht mehr ausreichen, erreichen Sanierungen schnell Millionengrößen.

Freital muss deshalb gleichzeitig Sicherheit, Verkehrsführung und Finanzierung berücksichtigen.

Mit der Entscheidung zum vollständigen Ersatz steht nun fest, dass die Gutenbergstraße über mehrere Jahre von dem Projekt geprägt sein wird.

Quellen

Stadt Freital – Abbruch und Neubau der Brücke Gutenbergstraße, Mitteilung vom 28. Juli 2026.

Themen: InfrastrukturVerkehrBrückenbauBrückeFreitalGutenbergstraße

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