Frankfurt (Oder) und Słubice arbeiten an einer gemeinsamen langfristigen Entwicklung ihrer Ufer- und Mobilitätsräume. Im Projekt „Mobile Doppelstadt“ entstehen Konzepte für den Zeitraum bis 2035. Wie das Frankfurt-Słubicer Kooperationszentrum mitteilt, fließen dabei auch Hinweise aus einer grenzüberschreitenden Bürgerbeteiligung ein.

Promenaden werden gemeinsam betrachtet

Die Planungen beschränken sich nicht auf die deutsche Seite der Oder.

Untersuchungsräume, wichtige Orte und mögliche Maßnahmen werden für beide Städte abgestimmt.

Bürgerhinweise fließen ein

Grundlage der weiteren Arbeit sind unter anderem Rückmeldungen aus einer Beteiligung vom November 2025.

Daraus entstehen konkrete Maßnahmen-Steckbriefe und räumliche Konzepte.

Deiche und Eigentum begrenzen Möglichkeiten

Bei den Abstimmungen spielen auch praktische Grenzen eine Rolle.

Dazu gehören Eigentumsfragen, wasserrechtliche Anforderungen und Zuständigkeiten an Deichen und Uferflächen.

EU unterstützt das Projekt

„Mobile Doppelstadt“ wird über das Kooperationsprogramm Interreg VI A Brandenburg–Polen 2021–2027 gefördert.

Damit soll die grenzüberschreitende Stadtentwicklung stärker als gemeinsamer Raum gedacht werden.

Oder wird verbindendes Element

Für Frankfurt und Słubice besitzt das Projekt besondere symbolische und praktische Bedeutung.

Die Oder trennt beide Staaten, bildet gleichzeitig aber das Zentrum einer Doppelstadt, die im Alltag immer enger zusammenwächst.

Quelle:

Frankfurt-Słubicer Kooperationszentrum; Interreg VI A Brandenburg–Polen.