Unter Erfurts Straßen entsteht über mehrere Jahre eine neue zentrale Abwasserverbindung. Seit August 2024 baut der Entwässerungsbetrieb einen Transportkanal von der Puschkinstraße in Richtung Stauffenbergallee. Wie der Erfurter Entwässerungsbetrieb mitteilt, ist das Gesamtprojekt bis Ende 2030 geplant.
Kanal führt über mehrere zentrale Bereiche
Die neue Leitung verläuft zunächst von der Puschkinstraße zum Regenüberlaufbecken Löberwallgraben.
Von dort führt die Trasse weiter über den Schmidtstedter Knoten bis zur Stauffenbergallee und zum bestehenden Hauptsammler.
Projekt läuft noch mehr als vier Jahre
Der lange Bauzeitraum zeigt die Dimension des Vorhabens.
Arbeiten an großen unterirdischen Leitungen müssen abschnittsweise ausgeführt und mit Straßenverkehr sowie anderen Versorgungsnetzen koordiniert werden.
Abwassernetz wird leistungsfähiger
Der Transportkanal übernimmt künftig eine wichtige Aufgabe beim Weiterleiten großer Abwassermengen.
Damit wird das bestehende Netz erweitert und langfristig entlastet.
Oberirdisch bleiben Baustellen sichtbar
Obwohl das eigentliche Bauwerk unter der Erde verschwindet, prägen die Arbeiten mehrere Straßenzüge.
Je nach Bauphase sind deshalb bis zum Ende des Jahrzehnts weitere Verkehrseinschränkungen möglich.
Infrastrukturprojekt reicht bis 2030
Erfurt investiert damit nicht nur in sichtbare Straßen und Gebäude.
Ein erheblicher Teil moderner Stadtentwicklung findet in Leitungsnetzen statt, die für Bewohner später kaum noch zu sehen sind.
Quelle:
Erfurter Entwässerungsbetrieb.