Zeugen halten Tatverdächtigen bis zum Eintreffen der Polizei fest

59-Jährige am Erfurter Anger unvermittelt ins Gesicht geschlagen

Eine 59-jährige Passantin ist am Angerkreuz von einem 37-Jährigen mit voller Wucht ins Gesicht geschlagen worden. Zeugen griffen ein und hielten den Mann bis zum Eintreffen der Polizei fest.

Von Christian Weigand 1 Min. Lesezeit

Teilen

Mehrere Passanten haben am Erfurter Anger eingegriffen, nachdem eine 59-jährige Frau nach Polizeiangaben unvermittelt ins Gesicht geschlagen worden war. Der mutmaßliche Täter wurde bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte festgehalten.

Der Vorfall ereignete sich am Samstag gegen 18 Uhr im Bereich des Angerkreuzes.

Bereits wenige Minuten zuvor war ein 37-jähriger Erfurter laut Polizei durch wildes Gestikulieren und unkontrolliertes Verhalten aufgefallen.

Frau geht nach Schlag sofort zu Boden

Als die 59-Jährige den Mann passieren wollte, soll dieser ihr unvermittelt und mit erheblicher Kraft ins Gesicht geschlagen haben.

Die Frau ging dadurch sofort zu Boden. Mehrere Zeugen halfen ihr und verhinderten gleichzeitig, dass sich der Tatverdächtige entfernen konnte.

Bei dem polizeibekannten 37-Jährigen wurde ein Atemalkoholwert von mehr als drei Promille festgestellt. Nach Angaben der Polizei stand er außerdem unter dem Einfluss weiterer berauschender Mittel.

Aufgrund seines Verhaltens wurde er vorläufig in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht.

Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.

Quellen

Landespolizeiinspektion Erfurt

###

Themen: ErfurtPolizeiKörperverletzungAlkoholZivilcourageAnger

Teilen

Lesen Sie als Nächstes

Gewalttat nahe dem Bahnhof – Polizei nimmt Tatverdächtigen fest Machetenangriff in Schönebeck: 15-jähriger Syrer soll deutschen Jugendlichen schwer verletzt haben Ein 16-jähriger Deutscher ist am Freitagabend in Schönebeck bei einem mutmaßlichen Machetenangriff schwer verletzt worden. Als Tatverdächtigen nahm die Polizei einen 15-jährigen syrischen Jugendlichen fest. Die Auseinandersetzung ereignete sich in der Nähe des Bahnhofsgeländes und eines Jugendclubs. Die Hintergründe sind noch nicht vollständig geklärt.

Ihre Meinung

Schreiben Sie uns einen Leserbrief an leserbriefe@ostdeutsche-zeitung.de. Bitte mit vollständigem Namen und Anschrift; veröffentlicht werden nur Name und Wohnort.

Meistgelesen

Lokales

Alle Beiträge