Für Eberswalde ist Wald keine Kulisse am Stadtrand. Er gehört zur Geschichte, Wirtschaft, Wissenschaft und zum Alltag der Menschen. Inzwischen kommt eine weitere Funktion hinzu: Wälder werden zunehmend auch als Bestandteil von Gesundheitsvorsorge und Lebensqualität betrachtet.
Die Verbindung zwischen Eberswalde und der Forstwirtschaft reicht weit zurück.
Heute ist die Hochschule für nachhaltige Entwicklung ein wichtiger wissenschaftlicher Standort für Themen rund um Wald, Natur, Nachhaltigkeit und Landnutzung.
Wald wirkt auf das Stadtklima
Gerade im Sommer zeigt sich der praktische Wert großer Waldflächen.
Bäume spenden Schatten, speichern Wasser und beeinflussen das lokale Klima.
Für Einwohner schaffen stadtnah gelegene Wälder gleichzeitig Räume für Bewegung und Erholung.
Damit erfüllt Wald Funktionen, die weit über Holzproduktion hinausgehen.
Bewegung ohne große Infrastruktur
Spazieren, Wandern, Radfahren oder einfach Zeit im Grünen verbringen benötigt vergleichsweise wenig technische Infrastruktur.
Für Kommunen entsteht dadurch ein wertvolles Angebot zur Naherholung.
Gerade in einer Stadt wie Eberswalde, in der Waldflächen schnell erreichbar sind, wird Natur zu einem Bestandteil alltäglicher Lebensqualität.
Wissenschaft trifft Alltag
In Eberswalde kommt noch ein weiterer Punkt hinzu.
Wald wird nicht nur genutzt, sondern wissenschaftlich untersucht.
Damit treffen Forschung, Forstwirtschaft und tägliche Erfahrung der Einwohner auf vergleichsweise engem Raum zusammen.
Die Diskussion über den Wald als „Gesundheitsinfrastruktur“ zeigt deshalb, wie sehr sich die Wahrnehmung verändert: Aus einer wirtschaftlichen Ressource wird zunehmend ein multifunktionaler Lebensraum.
Quellen
Barnim Aktuell – Themenschwerpunkt Wald als Gesundheitsinfrastruktur Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde Stadt Eberswalde