Langjährige Rudelchefin musste wegen schwerer Nierenerkrankung eingeschläfert werden

Abschied von Löwin Layla: Zoo Dresden hat nur noch einen Löwen

Der Zoo Dresden trauert um Löwin Layla. Die fast 21 Jahre alte Raubkatze litt seit Jahren unter einer unheilbaren Nierenerkrankung. Nachdem sich ihr Zustand stark verschlechtert hatte und sie keine Nahrung mehr aufnahm, entschieden Tierärzte und Tierpfleger, das Tier einzuschläfern.

Von Emilia Schubert 1 Min. Lesezeit

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Der Zoo Dresden hat eine seiner bekanntesten Raubkatzen verloren. Löwin Layla musste eingeschläfert werden, nachdem sich ihr Gesundheitszustand zuletzt deutlich verschlechtert hatte. Seit 2023 litt sie an einer unheilbaren Nierenerkrankung. Zuletzt verweigerte sie die Nahrung und zeigte kaum noch Aktivität.

Layla wurde am 15. November 2005 im Zoo Amsterdam geboren.

Seit Juli 2007 lebte sie in Dresden.

Fast zwei Jahrzehnte in Dresden

Damit gehörte Layla über viele Jahre zu den prägenden Tieren des Zoos.

Gemeinsam mit Löwe Jago bekam sie 2012 überraschend die Zwillinge Abaja und Damien.

Nach Jagos Tod im Jahr 2022 übernahm Layla die Rolle der Rudelchefin.

Erkrankung war nicht heilbar

Bereits vor drei Jahren war bei der Löwin eine chronische Nierenerkrankung festgestellt worden.

Solche Erkrankungen lassen sich bei älteren Tieren häufig nur noch begleitend behandeln.

Lange blieb Laylas Zustand vergleichsweise stabil.

In den vergangenen Tagen verschlechterte er sich jedoch erheblich.

Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust und Apathie zeigten, dass ihre Lebensqualität stark eingeschränkt war.

Nur Damien bleibt zurück

Nach Laylas Tod lebt nur noch ihr Sohn Damien im Dresdner Löwengehege.

Seine Schwester Abaja war bereits zuvor gestorben.

Für die Tierpfleger bedeutet das eine neue Situation.

Sie wollen nun besonders darauf achten, wie Damien auf den Verlust des letzten verbliebenen Rudelmitglieds reagiert.

Quellen

Zoo Dresden – Informationen zum Tod von Löwin Layla

Themen: DresdenPanoramaTiereZooZoo DresdenLöwin LaylaLöwen

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