Umbau beginnt am 17. August
Ab Montag, 17. August, verändert die Landeshauptstadt Dresden die Verkehrsführung auf der Antonstraße in der Neustadt. Ziel ist es, sogenannte Dooring-Unfälle zwischen Radfahrern und plötzlich geöffneten Fahrzeugtüren zu vermeiden.
Die Stadt beschäftigt sich nach eigenen Angaben bereits seit 2023 mit den Gefahrenstellen auf diesem Abschnitt. Besonders problematisch sind Bereiche, in denen zwischen parkenden Autos und dem Radverkehr nicht genügend Sicherheitsabstand vorhanden ist.
Parkbuchten entfallen für mehr Abstand
Einzelne Parkbuchten werden deshalb entfernt. Dadurch soll zwischen abgestellten Fahrzeugen und vorbeifahrenden Radfahrern mehr Raum entstehen.
Nach ergänzenden Angaben zum Umbau betrifft die Maßnahme den Bereich zwischen Robert-Blum-Straße und Hainstraße. Die wegfallenden Stellflächen sollen anschließend teilweise entsiegelt und begrünt werden.
Geöffnete Autotüren bleiben Unfallrisiko
Dooring-Unfälle entstehen, wenn Fahrer oder Insassen eines geparkten Autos eine Tür öffnen und ein vorbeifahrender Radfahrer nicht mehr rechtzeitig reagieren kann.
Mit der Neuordnung der Antonstraße setzt Dresden deshalb auf eine bauliche Trennung der Konfliktbereiche. Die Maßnahme soll insbesondere dort greifen, wo ein ausreichender Abstand bislang nicht hergestellt werden konnte.
Quelle: Landeshauptstadt Dresden