Mochau, Choren und Lüttewitz-Theeschütz ziehen gemeinsam unter ein Dach

2,73 Millionen Euro für drei Ortswehren: Neues Feuerwehrhaus soll jetzt bezogen werden

Der August ist für drei Döbelner Ortsfeuerwehren als Umzugsmonat vorgesehen. In Lüttewitz entsteht für knapp 2,73 Millionen Euro ein gemeinsames Gerätehaus für die Wehren Mochau, Choren und Lüttewitz-Theeschütz.

Von Robert Neumann 1 Min. Lesezeit

Teilen

Für die Feuerwehren Mochau, Choren und Lüttewitz-Theeschütz steht ein bedeutender Wechsel bevor. Nach dem bisherigen Zeitplan sollen die drei Ortswehren noch im August gemeinsam in das neue Feuerwehrgerätehaus in Lüttewitz einziehen.

Das Bauvorhaben gehört neben der neuen Grundschule Döbeln-Ost zu den größten aktuellen Investitionen der Stadt.

Drei Stellplätze an einem gemeinsamen Standort

Das neue Gerätehaus besitzt drei Fahrzeugstellplätze und soll die bisher getrennten Strukturen der drei Ortswehren an einem modernen Standort bündeln.

Dadurch können Ausbildung, Technik und Einsatzvorbereitung künftig enger miteinander verbunden werden.

Auch bei größeren Einsätzen kann die gemeinsame Infrastruktur Vorteile bringen.

Stadt finanziert rund 2,2 Millionen Euro

Die Gesamtkosten liegen bei knapp 2,73 Millionen Euro.

Rund 2,2 Millionen Euro trägt die Stadt Döbeln selbst. Knapp 500.000 Euro stammen aus Mitteln des Freistaates Sachsen, die über den Landkreis bereitgestellt wurden.

Damit ist der kommunale Eigenanteil außergewöhnlich hoch.

Ehrenamt braucht moderne Infrastruktur

Feuerwehrgerätehäuser sind längst mehr als Garagen für Löschfahrzeuge.

Einsatzkleidung, Atemschutztechnik, Umkleiden, Schulungsbereiche und sichere Arbeitsabläufe benötigen geeignete Räume.

Gerade für freiwillige Feuerwehren ist eine moderne Ausstattung auch wichtig, um Nachwuchs zu gewinnen und Mitglieder langfristig zu halten.

Mit dem geplanten Umzug erreicht das Projekt nun seine entscheidende Phase.

Quellen

Stadt Döbeln – Neubau des Feuerwehrgerätehauses Lüttewitz und geplanter Umzug im August 2026.

Themen: FeuerwehrGerätehausDöbelnLüttewitzMochauChoren

Teilen

Lesen Sie als Nächstes

Verdacht auf besonders schwere Brandstiftung – Spezialkräfte des Landeskriminalamts im Einsatz Groß Polzin: Scheune mit Ferienwohnungen niedergebrannt – 69-Jähriger festgenommen Ein Großbrand in der Gemeinde Groß Polzin im Landkreis Vorpommern-Greifswald hat einen Schaden von rund 500.000 Euro verursacht. Eine 75-jährige Bewohnerin wurde von der Feuerwehr gerettet. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der besonders schweren Brandstiftung und nahm einen 69-jährigen Mann fest. Bei der Festnahme kamen Spezialkräfte zum Einsatz.

Ihre Meinung

Schreiben Sie uns einen Leserbrief an leserbriefe@ostdeutsche-zeitung.de. Bitte mit vollständigem Namen und Anschrift; veröffentlicht werden nur Name und Wohnort.

Meistgelesen

Lokales

Alle Beiträge