An der Jahrtausendbrücke laufen noch im August umfangreiche Instandsetzungsarbeiten. Schäden am Klinkermauerwerk haben über Jahre Feuchtigkeit in das Bauwerk eindringen lassen. Wie die Stadt Brandenburg an der Havel mitteilt, kostet die laufende Sanierung rund 300.000 Euro.
Alle vier Pfeiler werden bearbeitet
Das vorhandene Verblendmauerwerk wird abschnittsweise entfernt.
Anschließend wird der darunterliegende Beton fachgerecht abgedichtet und wieder mit Klinkern verblendet.
Feuchtigkeit beschleunigte Verschleiß
Nach Angaben des Tiefbauamtes drang Niederschlagswasser durch beschädigte Klinker in das Bauwerk ein.
Hinzu kamen zunehmende Vandalismusschäden.
Arbeiten erfolgen halbseitig
Die Sanierung wird an allen vier Pfeilern abschnittsweise durchgeführt.
Dabei bleibt jeweils eine Seite gesperrt, sodass die Arbeiten unter halbseitigen Einschränkungen erfolgen.
Ursprüngliches Erscheinungsbild bleibt erhalten
Mit der erneuten Klinkerverblendung soll die charakteristische Gestaltung der Brücke bewahrt werden.
Die Stadt verbindet damit technische Sicherung und Denkmalschutz des markanten Bauwerks.
Abschluss noch im August vorgesehen
Als Bauzeitraum nennt die Stadt Juni bis August 2026.
Damit befindet sich die Maßnahme derzeit in ihrer Schlussphase.
Quelle:
Stadt Brandenburg an der Havel, Tiefbauamt.