An der Grundschule „An der Hasenheide“ ist ein wichtiger Teil der jahrelangen Modernisierung geschafft. Der neue Erweiterungsbau konnte vor den Sommerferien bezogen werden, nachdem die Betriebserlaubnis für die neuen Räume Mitte Juni erteilt worden war. Damit endet zwar die erste große Bauphase – abgeschlossen ist die Erneuerung des Schulstandortes aber noch lange nicht.
Besonders für den Hort ist der Neubau eine erhebliche Verbesserung. In den vergangenen Jahren mussten Klassen- und Horträume teilweise doppelt genutzt werden.
481 Kinder lernen am Standort
Nach Angaben der Schule besuchen derzeit 481 Kinder in 20 Klassen die Grundschule. 33 pädagogische Fachkräfte arbeiten dort.
Damit gehört die Hasenheide zu den großen Grundschulstandorten einer Stadt, die seit Jahren durch Zuzug aus Berlin und dem Umland wächst.
Jetzt wird der Altbau saniert
Nach dem Erweiterungsbau folgen der zweite und dritte Bauabschnitt.
Das Bestandsgebäude soll umfassend saniert und zusätzlich um einen Fluranbau mit Aufzug ergänzt werden. Dadurch wird auch die Barrierefreiheit verbessert.
Vergabeverfahren für Sanitär- und Heizungsarbeiten liefen bereits in diesem Jahr.
Schulstart am 24. August
Nach den Sommerferien beginnt der reguläre Unterricht wieder am Montag, 24. August.
Damit müssen Bauabläufe so organisiert werden, dass Unterricht und Hort trotz laufender Modernisierung funktionieren.
Wachstum zwingt Bernau zu Investitionen
Der Schulstandort zeigt beispielhaft, was Bernauer Wachstum für die kommunale Infrastruktur bedeutet.
Mehr Einwohner bringen zusätzliche Steuereinnahmen. Sie benötigen aber gleichzeitig Schulen, Kitas, Straßen, Sportflächen und soziale Angebote.
Gerade Schulbauprojekte müssen Jahre im Voraus geplant werden, weil Planung, Vergabe und Bau erhebliche Zeit benötigen.
Quellen
Stadt Bernau: Erweiterung der Grundschule „An der Hasenheide“, 2026