Berlin will Unternehmen und wirtschaftliche Infrastruktur systematischer gegen schwere Krisen absichern. Die Wirtschaftsverwaltung hat dafür ein Resilienzkonzept entwickelt, das unterschiedliche Bedrohungsszenarien betrachtet – darunter Cyberangriffe, Energieprobleme und Störungen wichtiger Lieferketten.
Ziel ist es, Schwachstellen frühzeitig zu erkennen und die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Verwaltung und weiteren Akteuren zu verbessern.
Dabei geht es nicht nur um große Industriebetriebe. Auch kleinere Unternehmen können beispielsweise durch länger anhaltende Strom- oder IT-Ausfälle innerhalb kurzer Zeit handlungsunfähig werden.
Krisenvorsorge wird zum Standortfaktor
Spätestens seit Pandemie, Energiekrise und zunehmenden Cyberangriffen ist deutlich geworden, dass wirtschaftliche Stabilität nicht allein von Wachstum und Investitionen abhängt.
Unternehmen benötigen auch Notfallpläne, alternative Kommunikationswege und belastbare Versorgungsstrukturen.
Das Berliner Konzept soll diese Vorsorge stärker bündeln und zu einem dauerhaften Bestandteil der Wirtschaftspolitik machen.
Quellen
Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe
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