Eine der älteren queeren Freiluftveranstaltungen Berlins geht am Samstag in ihre 27. Ausgabe. Auf dem Gelände des Freilichtkinos im Volkspark Friedrichshain findet am 8. August das Queere Parkfest statt. Die Veranstaltung wurde viele Jahre als LesBiSchwules Parkfest geführt und tritt 2026 unter einem breiter gefassten Namen auf.

Damit reagiert das Fest auch sprachlich auf eine Community, die vielfältiger geworden ist.

Veranstaltung gehört seit Jahrzehnten zum Berliner Sommer

Das Parkfest verbindet Informationsstände, Bühnenprogramm und Begegnung.

Anders als der große Christopher Street Day ist es deutlich kleiner und stärker als Nachbarschafts- und Familienveranstaltung angelegt.

Gerade dieser Charakter hat dazu beigetragen, dass sich das Fest über Jahrzehnte etabliert hat.

Friedrichshain wird zum Treffpunkt

Veranstaltungsort ist das Gelände rund um das Freilichtkino im Volkspark Friedrichshain.

Der zentrale Park bietet ausreichend Fläche für Stände und Bühnenprogramm, ohne den Charakter eines großen Innenstadtumzuges anzunehmen.

Queere Sicherheit ist 2026 besonders sensibles Thema

Das Parkfest findet wenige Wochen nach dem schweren Angriff im Umfeld des Berliner CSD statt.

Damit bekommen Fragen nach Sicherheit, gesellschaftlicher Akzeptanz und Schutz queerer Menschen eine zusätzliche Aktualität.

Das Fest selbst bleibt jedoch vor allem als offenes Begegnungsformat konzipiert.

Neuer Name soll mehr Menschen einschließen

Die Umbenennung ist deshalb mehr als eine kosmetische Veränderung.

Der Begriff „queer“ umfasst unterschiedliche sexuelle Orientierungen und Geschlechtsidentitäten und wird inzwischen von vielen Veranstaltungen als gemeinsamer Oberbegriff genutzt.

Das traditionsreiche Berliner Parkfest passt seinen Namen damit einer veränderten gesellschaftlichen Sprache an.

Quellen

Berlin.de: Queeres Parkfest, 8. August 2026

AWO Berlin: 27. Parkfest im Volkspark Friedrichshain