Digitale Teilhabe wird für ältere Berliner zunehmend zu einer kommunalen Aufgabe. In Steglitz-Zehlendorf verfügen inzwischen alle sieben bezirklichen Seniorenfreizeiteinrichtungen über kostenloses WLAN, während Ehrenamtliche zahlreiche Angebote vor Ort absichern.
Die technische Ausstattung wurde unter anderem durch eine Stiftung unterstützt.
Mehr als 300 Menschen engagieren sich
Nach Angaben des Bezirksamtes sind 332 Ehrenamtliche im sozialen Bereich für ältere Menschen tätig.
Sie leiten Freizeitgruppen, helfen beim Cafébetrieb, unterstützen bei Veranstaltungen, besuchen Jubilare oder arbeiten in sozialen Angeboten mit.
Damit trägt das Ehrenamt einen erheblichen Teil der alltäglichen Seniorenarbeit.
WLAN soll Zugang zur digitalen Welt erleichtern
Die kostenlosen Internetzugänge ermöglichen es den Einrichtungen, stärker mit Smartphones, Tablets und digitalen Beratungsangeboten zu arbeiten.
Gerade für ältere Menschen kann fehlende digitale Erfahrung inzwischen zum Problem werden, weil Terminbuchungen, Kommunikation und zahlreiche Dienstleistungen zunehmend online stattfinden.
Analoge Angebote bleiben notwendig
Das Bezirksamt betont zugleich, dass digitale Angebote klassische Beratung und persönliche Begegnung nicht ersetzen sollen.
Die Aufgabe besteht deshalb darin, beide Wege offen zu halten: Unterstützung für Menschen ohne digitale Erfahrung und zusätzliche Angebote für Senioren, die online aktiver werden möchten.
Quelle:
Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf, Seniorenservice.