Die sechs landeseigenen Wohnungsunternehmen sollen ihren Mietern mehr direkte Ansprechpartner im Wohnumfeld bieten. Ein neuer Senatsbericht beschreibt bestehende Angebote und weitere Anforderungen, die besonders für große Wohnsiedlungen gelten.
Kundenzentren in Großsiedlungen
Wie die Senatskanzlei mitteilt, sollen die Unternehmen bis Ende des dritten Quartals 2026 zumindest in Großwohnsiedlungen wohnortnahe Kundenzentren anbieten oder vorhandene Standorte weiterentwickeln.
Zusätzlich sollen eigene Handwerker und Techniker verfügbar sein.
Hausmeister sollen präsent sein
Zu den bestehenden Angeboten zählen Servicepunkte, Hausmeisterdienste, technische Einheiten und Quartiersbetreuung.
Bei Teilen des Gewobag-Bestands wurden Hausmeisterleistungen wieder in das Unternehmen zurückgeholt.
Müll und Vandalismus im Fokus
Die Unternehmen sollen stärker gegen illegale Müllablagerungen, Graffiti, Vandalismus und andere Schäden vorgehen.
Dazu gehören Objektkontrollen, Concierge-Angebote und lokale Präventionsmaßnahmen.
Digitale Meldesysteme ergänzen Service
Mehrere Wohnungsunternehmen setzen zudem auf digitale Meldemöglichkeiten für Probleme in ihren Anlagen.
Jedes der sechs Unternehmen verfügt nach Angaben des Senats über eigene Konzepte zur Müllvermeidung und Entsorgung.
Quelle
Senatskanzlei Berlin, Pressemitteilung vom 11. August 2026.