Der Berliner Senat hat die Grenzen des bedeutenden Entwicklungsgebiets Blankenburger Süden neu festgelegt. Die bisherige Gebietskulisse wird verkleinert, weil nicht mehr alle Flächen für das geplante Stadtquartier benötigt werden.
Sonderstatus seit 2018
Wie die Senatskanzlei mitteilt, wurde das Gebiet bereits im Januar 2018 als Bereich von außergewöhnlicher stadtpolitischer Bedeutung festgelegt.
Dazu gehören Flächen in Pankow, Heinersdorf, Blankenburg, Französisch Buchholz, Malchow und Weißensee.
Senat streicht Flächen
Mit dem neuen Beschluss werden nicht mehr benötigte Grundstücke aus der besonderen Gebietskulisse herausgenommen.
Für die zentralen Entwicklungsflächen bleibt der Sonderstatus bestehen.
Planung bleibt beim Land
Für die weiterhin einbezogenen Bereiche liegen wichtige Planungsverantwortungen bei den zuständigen Senatsverwaltungen.
Der Beschluss folgt einer Zustimmung des Rats der Bürgermeister vom 23. Juli 2026.
Quartier bleibt Großprojekt
Die Anpassung beendet das Vorhaben nicht. Sie konzentriert die besondere Planung vielmehr auf jene Flächen, die Berlin für die weitere Entwicklung des neuen Stadtquartiers benötigt.
Quelle
Senatskanzlei Berlin, Pressemitteilung vom 11. August 2026.