Für Anklamer Unternehmen, Vereine und öffentliche Träger läuft derzeit eine Fördermöglichkeit aus dem Europäischen Meeres-, Fischerei- und Aquakulturfonds. Projektideen müssen bis zum 30. August bei der Fischerei-Lokalen Aktionsgruppe „Vom Peeneland zur Waterkant“ eingereicht werden. Die Hansestadt Anklam gehört ausdrücklich zum Fördergebiet.
Gefördert werden Vorhaben, die mindestens eines von drei Handlungsfeldern betreffen.
Dazu gehören der Erhalt des Fischereihandwerks und die Einkommenssicherung, Umweltbildung rund um Binnen- und Küstenfischerei sowie eine stärkere regionale Vernetzung.
Peene verbindet Wirtschaft und Naturschutz
Für Anklam besitzt die Fischerei eine besondere regionale Bedeutung.
Die Stadt liegt unmittelbar an der Peene und damit in einer Landschaft, in der Tourismus, Naturschutz und traditionelle Nutzung eng miteinander verbunden sind.
Förderfähig können deshalb nicht nur klassische Investitionen in Fischereibetriebe sein.
Auch Bildungs-, Vermarktungs- oder Netzwerkprojekte kommen grundsätzlich infrage.
Umsetzung soll ab 2027 erfolgen
Der aktuelle Aufruf richtet sich an Projekte, die ab dem kommenden Jahr realisiert werden sollen.
Neben Anklam gehören unter anderem die Amtsbereiche Anklam-Land, Peenetal/Loitz, Jarmen-Tutow und Usedom Süd zum Fördergebiet.
Bis zum Bewerbungsschluss bleiben noch knapp drei Wochen.
Quellen
Landkreis Vorpommern-Greifswald FLAG „Vom Peeneland zur Waterkant“