Zwanzig Kinder verbringen eine gemeinsame Ferienwoche im Zittauer Domino-Camp. Dabei geht es nicht nur um Spiel und Ausflüge, sondern auch um den Alltag von Menschen in anderen Ländern.
Von Clara Winterfeld
3. August 2026, 14.14 Uhr · 2 Min. Lesezeit
Eine Ferienwoche kann mehr sein als Erholung und Unterhaltung. Das Entwicklungspolitische Sommercamp verbindet gemeinsame Erlebnisse mit der Frage, wie Kinder in anderen Teilen der Welt leben und welche Auswirkungen das eigene Handeln auf Umwelt und Gesellschaft hat.
Camp läuft bis zum 8. August
Das Sommercamp begann am Sonnabend, 1. August, und dauert bis zum 8. August. Veranstaltungsort ist das Domino-Camp in Zittau.
Das Angebot richtet sich an Kinder im Alter zwischen acht und 14 Jahren. Nach Angaben des Trägers nehmen rund 20 Mädchen und Jungen an der diesjährigen Ferienwoche teil.
Lernen mit Kopf, Herz und Hand
Die Teilnehmer beschäftigen sich spielerisch mit Ländern, Kulturen und unterschiedlichen Lebensbedingungen. Dazu gehören kreative Aufgaben, gemeinsames Kochen, Bewegung und thematische Ausflüge.
Der Veranstalter beschreibt das Konzept als Lernen mit „Kopf, Herz und Hand“. Wissen soll demnach nicht nur vermittelt, sondern durch praktische Erfahrungen und gemeinschaftliche Aktivitäten greifbar werden.
Seit 25 Jahren Ferienbildung in Zittau
Tierra – Eine Welt führt seit rund 25 Jahren Bildungs- und Feriencamps in Ostsachsen durch. Das Domino-Camp in Zittau dient dabei als Ausgangspunkt für unterschiedliche Projekte.
Neben fachlichen Inhalten spielt das Zusammenleben in der Gruppe eine wichtige Rolle. Die Kinder übernehmen Aufgaben, treffen gemeinsame Entscheidungen und lernen, aufeinander Rücksicht zu nehmen.
Quellen
Tierra – Eine Welt e. V. – Informationen zum entwicklungspolitischen Sommercamp vom 1. bis 8. August 2026