Ein außergewöhnliches Maß an Unbelehrbarkeit hat ein 48-jähriger Autofahrer am Donnerstagabend im Süden des Landkreises Görlitz bewiesen. Nachdem ihn Beamte auf der Bundesstraße 178n nahe Zittau ohne gültige Fahrerlaubnis gestoppt hatten, saß der Mann nur rund eine halbe Stunde später schon wieder hinter dem Steuer.
Erste Kontrolle bringt Fehlende Fahrerlaubnis ans Licht
Einsatzkräfte der Polizei hatten den Pkw des 48-Jährigen am Donnerstagabend im Zuge einer routinemäßigen Verkehrskontrolle auf der B 178n im Bereich Zittau angehalten. Bei der Überprüfung der Dokumente stellten die Beamten fest, dass der Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war.
Dem Mann wurde die Weiterfahrt ausdrücklich untersagt, die Fahrzeugschlüssel wurden vorübergehend gesichert und ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.
Nur 30 Minuten später sitzt der Fahrer wieder am Steuer
Die behördliche Ansage zeigte jedoch denkbar wenig Wirkung: Nur etwa 30 Minuten nach dem Ende der ersten Maßnahme fiel den Polizisten dasselbe Fahrzeug im Umfeld erneut auf. Am Steuer saß wieder der 48-Jährige, der seine Fahrt ungeniert fortgesetzt hatte.
Die Beamten stoppten den Wiederholungstäter ein zweites Mal und unterbanden die Weiterfahrt diesmal mit nachhaltigeren Mitteln. Auf den Mann kommen nun zwei separate Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis innerhalb kürzester Zeit zu.
Quellen & Datenbasis
- Polizeidirektion Görlitz: Medieninformation zur Verkehrskontrolle auf der B 178n bei Zittau (24. Juli 2026).