Luftbilder können Spuren sichtbar machen, die Spaziergänger auf Feldern und Wiesen kaum erkennen. Eine Ausstellung in Zittau zeigt, wie Archäologen solche Aufnahmen nutzen.
Von Johannes Falkenberg
3. August 2026, 14.22 Uhr · 2 Min. Lesezeit
Verfärbungen im Boden, ungewöhnliche Linien im Getreide oder kaum sichtbare Erhebungen können auf frühere Siedlungen und Bauwerke hinweisen. Aus der Luft treten diese Strukturen häufig deutlich hervor.
Zusammenarbeit mit dem Landesamt
Die Ausstellung „Höhenflüge – Luftbilder und Archäologie in Sachsen“ ist im Kulturhistorischen Museum Franziskanerkloster zu sehen.
Die Schau entstand in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Archäologie Sachsen. Sie verbindet Luftaufnahmen mit Informationen über die untersuchten Fundorte und wissenschaftlichen Methoden.
Bodenspuren erzählen Geschichte
Luftbildarchäologie wird eingesetzt, um Siedlungsreste, Gräben, Wege und andere Strukturen zu erkennen. Unterschiedliches Pflanzenwachstum oder abweichende Bodenfarben können Hinweise auf verborgene Mauern und verfüllte Gruben geben.
Die Aufnahmen helfen Wissenschaftlern dabei, mögliche Fundstellen zu dokumentieren, ohne den Boden sofort durch Ausgrabungen zu verändern.
Kulturangebot während der Ferien
Das Franziskanerkloster verbindet die Sonderausstellung mit seinen historischen Sammlungen. Damit bietet das Museum Familien und Urlaubern auch bei wechselhaftem Wetter ein kulturelles Ausflugsziel.
Besucher sollten vor der Anreise die aktuellen Öffnungszeiten der Städtischen Museen prüfen.
Quellen
Städtische Museen Zittau – Ausstellung „Höhenflüge – Luftbilder und Archäologie in Sachsen“
Landesamt für Archäologie Sachsen – Informationen zur Zusammenarbeit und zur Luftbildarchäologie