Für Bahnreisende in Wilkau-Haßlau verbessert sich ab Montag die Verbindung ins Erzgebirge. Die RB95 fährt wieder durchgehend zwischen Zwickau und Johanngeorgenstadt, nachdem technische Einschränkungen am Fahrzeugpark aufgehoben werden.

Technisches Problem an Spurkränzen behoben

Wie die Erzgebirgsbahn mitteilt, waren erhöhte Verschleißerscheinungen an den Spurkränzen ihrer Fahrzeuge der Grund für die bisherigen Einschränkungen. Diese Maßnahmen sollen zum 17. August aufgehoben werden.

Für die RB95 bedeutet das die Rückkehr zum durchgehenden Zugverkehr. Die Linie verbindet Zwickau über die Region um Aue mit Johanngeorgenstadt und bedient dabei auch Wilkau-Haßlau.

Busnotverkehr endet auf der RB95

Seit dem 6. Juli bestanden auf der Linie Einschränkungen mit Busnotverkehr auf einem Teil der Strecke. Diese Sonderregelung war bis zum 16. August ausgewiesen.

Ab Montag können Reisende damit wieder auf den regulären durchgehenden Betrieb der RB95 setzen.

Andere Erzgebirgsbahn-Linie bleibt betroffen

Nicht überall im Netz endet der Ersatzverkehr. Auf der RB80 beginnen gleichzeitig Bauarbeiten, die bis zum 28. September dauern sollen; zwischen Zschopau und Annaberg-Buchholz Süd beziehungsweise Cranzahl werden dort an betroffenen Verkehrstagen Busse eingesetzt.

Für Wilkau-Haßlau ist dagegen die Normalisierung der RB95 entscheidend. Sie verbessert insbesondere Verbindungen für Pendler und Ausflügler zwischen dem Zwickauer Raum und dem Erzgebirge.

Quelle: Erzgebirgsbahn; Verkehrsverbund Mittelsachsen