Für Wälder und trockene Grünflächen rund um Strausberg gilt am heutigen Samstag erhöhte Aufmerksamkeit. Das Land Brandenburg führt Märkisch-Oderland am 8. August mit Waldbrandgefahrenstufe 3. Damit besteht eine mittlere Gefahr.
Die landesweite Skala reicht von Stufe 1 für sehr geringe bis Stufe 5 für sehr hohe Waldbrandgefahr.
Märkisch-Oderland liegt aktuell damit höher als mehrere benachbarte Landkreise.
Feuer kann sich schneller ausbreiten
Stufe 3 bedeutet nicht, dass Waldflächen automatisch gesperrt werden.
Sie zeigt jedoch, dass die Vegetation so trocken ist, dass sich ein entstehender Brand leichter entwickeln kann.
Besondere Vorsicht gilt bei Zigaretten, offenen Flammen und Fahrzeugen auf trockenen Grasflächen.
Heiße Fahrzeugteile können unter ungünstigen Bedingungen trockenes Pflanzenmaterial entzünden.
Zufahrten für Feuerwehr freihalten
Auch parkende Fahrzeuge können bei Waldbränden zum Problem werden.
Forst- und Rettungswege müssen jederzeit frei bleiben, damit Feuerwehrfahrzeuge einen Brand schnell erreichen können.
Gerade in Freizeitgebieten rund um Seen und Waldwege wird das an Sommerwochenenden besonders wichtig.
Warnstufe kann täglich wechseln
Die Waldbrandgefahrenstufen werden abhängig von Wetter, Bodenfeuchtigkeit und Niederschlag regelmäßig neu berechnet.
Einzelne Regenschauer können die langfristige Trockenheit nicht automatisch ausgleichen.
Umgekehrt können wenige heiße, windige Tage die Gefahr rasch wieder erhöhen.
Wer Rauchentwicklung oder ein Feuer im Wald feststellt, sollte unverzüglich den Notruf 112 wählen und möglichst genaue Angaben zum Standort machen.
Quellen
Polizei Brandenburg – Waldbrandgefahrenstufen, Daten vom 8. August 2026.
Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Brandenburg.