Die Zukunft der Nahversorgung am Franzberg wird in dieser Woche konkret zum öffentlichen Thema. Das Unternehmen Tante Enso lädt für Mittwoch, 12. August, um 18 Uhr zu einer Bürgerversammlung in den Carl-Schroeder-Saal ein. Dort soll erläutert werden, wie es mit dem Supermarktstandort weitergehen könnte.

Für Bewohner eines Quartiers ist ein wohnortnaher Lebensmittelmarkt weit mehr als ein gewöhnlicher Einzelhandelsbetrieb.

Gerade ältere Menschen, Haushalte ohne Auto oder Menschen mit eingeschränkter Mobilität sind auf kurze Wege angewiesen.

Nahversorgung entscheidet über Lebensqualität

Schließt ein Supermarkt in einem Stadtteil, entsteht nicht automatisch wenige Meter weiter Ersatz.

Standorte müssen wirtschaftlich tragfähig sein, benötigen ausreichend Kundschaft und stehen gleichzeitig im Wettbewerb mit Discountern, größeren Märkten und Onlineangeboten.

Modelle wie Tante Enso versuchen, kleinere Standorte mit alternativen Betriebsformen wirtschaftlich zu führen.

Mittwoch sollen Bürger erfahren, wie es weitergehen kann

Die Versammlung findet im Carl-Schroeder-Saal statt und beginnt um 18 Uhr.

Für den Franzberg kann der Abend deshalb wirtschaftlich und sozial bedeutsam werden. Es geht darum, ob und unter welchen Bedingungen ein wohnortnahes Lebensmittelangebot erhalten beziehungsweise neu organisiert werden kann.

Quellen

Stadt Sondershausen Tante Enso

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