Eine 80 Jahre alte Frau aus Schönebeck ist am Montag, 27. Juli 2026, Opfer eines Telefonbetrugs geworden. Unbekannte gaben sich als Kriminalbeamte aus, bauten gezielt Vertrauen auf und veranlassten die Seniorin schließlich zu einer Geldübergabe.
Täter erzeugten gezielt Vertrauen
Nach Darstellung der Polizei gingen die Anrufer besonders raffiniert vor. Sie täuschten eine amtliche Identität vor und brachten die Frau dazu, ihren Angaben Glauben zu schenken.
Wie hoch der finanzielle Schaden ist, wurde in der veröffentlichten Polizeimeldung nicht näher beziffert.
Polizei fordert besondere Vorsicht
Echte Polizeibeamte verlangen am Telefon weder Bargeld noch Wertgegenstände zur angeblichen Sicherung. Betroffene sollten Gespräche beenden und selbstständig die örtliche Polizeidienststelle oder den Notruf kontaktieren.
Angehörige können helfen, indem sie ältere Familienmitglieder regelmäßig über aktuelle Betrugsmaschen informieren.
Quellen
Polizei Sachsen-Anhalt, Polizeirevier Salzlandkreis, „Geldübergabe an falsche Polizeibeamte – Seniorin wird Opfer perfider Betrugsmasche“, 28. Juli 2026
Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes, Hinweise zum Betrug durch falsche Polizeibeamte, abgerufen am 1. August 2026