Nach einem Feldbrand in Schmölln ermittelt die Polizei wegen Sachbeschädigung durch Brandlegung. Das Feuer wurde am Sonntagnachmittag gegen 15.55 Uhr im Bereich „An den Pappeln“ gemeldet. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein bislang unbekanntes Kind mit einem Feuerzeug ein Feld mit darauf befindlichem Heu in Brand gesetzt haben. Die Landespolizeiinspektion Gera veröffentlichte den Fall am heutigen Montag.
Insgesamt wurden nach Angaben der Ermittler rund 500 Quadratmeter Fläche beschädigt. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf einen niedrigen dreistelligen Betrag.
Polizei geht von vorsätzlicher Brandlegung aus
Entscheidend ist, dass die Ermittler derzeit nicht von einer technischen oder natürlichen Ursache ausgehen. Für den Schmöllner Brand gibt es vielmehr konkrete Hinweise darauf, dass das Feuer mit einem Feuerzeug entfacht wurde.
Parallel beschäftigte ein zweiter Flächenbrand die Polizei im Altenburger Land. Am Sonntagabend brannten an der Stauffenbergstraße in Altenburg ebenfalls rund 500 Quadratmeter Wiese. Auch dort wird von vorsätzlicher Brandlegung ausgegangen.
Zeugen werden gesucht
Die Polizei hat Ermittlungsverfahren eingeleitet und sucht Menschen, die an den betroffenen Orten verdächtige Beobachtungen gemacht haben.
Gerade bei trockenen Wiesen und Feldern können kleine offene Flammen binnen kurzer Zeit größere Flächen erfassen. Der Fall in Schmölln zeigt deshalb, wie schnell aus dem Umgang mit einem Feuerzeug ein Feuerwehreinsatz und ein strafrechtlicher Vorgang werden können.
Quellen
Landespolizeiinspektion Gera – Pressemitteilung vom 10. August 2026
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