Die geplante Warnowbrücke hinterlässt in Gehlsdorf bereits vor dem eigentlichen Brückenbau sichtbare Spuren. Am Fährberg werden seit Juli Leitungen umverlegt, weil vorhandene Versorgungsinfrastruktur dem späteren Bauvorhaben angepasst werden muss.
Arbeiten bis Jahresende
Der städtische Baustellenkalender rechnet mit Leitungsarbeiten bis voraussichtlich Dezember 2026.
Solche Vorleistungen sind bei großen Brückenprojekten notwendig, bevor Fundamente, Widerlager und weitere Bauwerke entstehen können.
Verbindung soll Warnow überwinden
Die Warnow trennt Gehlsdorf räumlich von der Innenstadt, obwohl beide Bereiche nur wenige hundert Meter voneinander entfernt liegen.
Eine neue feste Querung könnte deshalb vor allem für Fuß- und Radverkehr eine erhebliche Veränderung bringen. Gleichzeitig muss sich das Projekt in bestehende Ufer-, Hafen- und Verkehrsflächen einfügen.
Umfeld wird gleichzeitig umgebaut
Parallel arbeitet Rostock an weiteren Projekten auf der Gehlsdorfer Seite. Dazu gehört die Erneuerung der Brücke über den Hechtgraben als Teil des Nördlichen Warnowrunds.
Damit entsteht schrittweise ein größeres Netz neuer Verbindungen am östlichen Warnowufer.
Quelle:
Hanse- und Universitätsstadt Rostock, Baustellenkalender 2026.