Die Universitätsbibliothek Rostock und die Stadtbibliothek Rostock zeigen am 27. August den Dokumentarfilm „The Librarians“. Im Anschluss diskutieren Vertreter aus Wissenschaft, Stadtgesellschaft und Bibliothekswesen über die Rolle von Bibliotheken, wenn der freie Zugang zu Literatur und Wissen unter Druck gerät.

„The Librarians“ thematisiert Bücherverbote in den USA

Der US-amerikanische Dokumentarfilm „The Librarians“ aus dem Jahr 2025 beschäftigt sich mit der zunehmenden Zahl von Versuchen, Bücher aus amerikanischen Bibliotheken zu entfernen.

Nach Angaben der Universitätsbibliothek Rostock stehen dabei organisierte Kampagnen im Mittelpunkt. Sie richten sich unter anderem gegen Werke zu Sexualaufklärung, afroamerikanischer Geschichte, Rassismus und Gleichberechtigung.

Der Film begleitet Bibliothekarinnen und Bibliothekare, die sich trotz Anfeindungen und Bedrohungen für den freien Zugang zu Literatur und Wissen einsetzen.

Podiumsdiskussion über Verantwortung von Bibliotheken

Nach der Filmvorführung folgt eine öffentliche Podiumsdiskussion. Vertreter aus Wissenschaft, Stadtgesellschaft und Bibliothekswesen wollen dabei über die Verantwortung von Bibliotheken bei der Informations- und Literaturversorgung sprechen.

Im Mittelpunkt steht außerdem die Frage, welche Bedeutung frei zugängliche Informationen für eine offene demokratische Gesellschaft haben. Die Veranstalter greifen damit ein Thema auf, das im Film anhand der stark polarisierten gesellschaftlichen Debatte in den Vereinigten Staaten dargestellt wird.

Filmabend am 27. August in Rostock

Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, 27. August 2026, um 18 Uhr in der Aula des Hauptgebäudes der Universität Rostock am Universitätsplatz 1.

„The Librarians“ wird in englischer Originalfassung mit englischen Untertiteln gezeigt. Der Eintritt zur Filmvorführung und zur anschließenden Diskussion ist frei.

Quelle: Universitätsbibliothek Rostock; Stadtbibliothek Rostock