Die Energieversorgung Potsdams soll in den kommenden Jahren grundlegend umgebaut werden. Energie und Wasser Potsdam plant insgesamt acht Tiefengeothermieprojekte. Hintergrund ist der geplante schrittweise Ausstieg aus dem bisherigen Heizkraftwerk, dessen technische Anlagen nach Angaben des Unternehmens das Ende ihrer Nutzungsdauer erreichen.

Potsdam plant acht Tiefengeothermie-Standorte

Wie EWP und das GFZ mitteilen, sollen mehrere Teile des Stadtgebietes auf ihr geothermisches Potenzial untersucht und erschlossen werden.

Das gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprogramm läuft bis Ende 2029.

Heizkraftwerk soll ab 2030 teilweise ersetzt werden

Die erste Phase des Kraftwerksausstiegs muss nach Angaben von EWP bis 2030 abgeschlossen sein.

Neue dezentrale Wärmeerzeuger sollen dann zunehmend übernehmen.

Geothermie und Flusswasserwärme werden kombiniert

Neben Tiefengeothermie setzt das künftige Konzept auch auf Wärme aus Flusswasser.

Ergänzt werden sollen diese Quellen durch Kraft-Wärme-Kopplung und Power-to-Heat-Anlagen.

Wärmenetz wird langfristig umgebaut

Das Ziel ist eine stärker dezentrale Wärmeversorgung.

Dabei sollen Versorgungssicherheit, Klimaschutz und langfristig kalkulierbare Wärmeproduktion miteinander verbunden werden.

Quelle

Energie und Wasser Potsdam / GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung