In der Leistikowstraße beginnt um 18 Uhr ein stilles Gedenken. Danach folgt eine Veranstaltung in der Villa Quandt, bei der Polens Botschafter Jan Tombiński über Geschichtsfälschung spricht.
Stilles Gedenken in der Leistikowstraße
Wie die Landesregierung Brandenburg mitteilt, findet die Gedenkveranstaltung am 23. August in der Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße statt. Kulturstaatssekretär Tobias Dünow nimmt daran teil.
Anlass ist der Europäische Tag des Gedenkens an die Opfer von Stalinismus und Nationalsozialismus. Der Termin beginnt um 18 Uhr mit einem stillen Gedenken.
Polnischer Botschafter spricht in der Villa Quandt
Im Anschluss ist eine Veranstaltung des Brandenburgischen Literaturbüros in der Villa Quandt vorgesehen. Dort hält der polnische Botschafter Jan Tombiński einen Vortrag.
Das Thema lautet „Geschichtsfälschung als Instrument der Politik“. Damit verbindet das Potsdamer Programm die Erinnerung an die Opfer der beiden Diktaturen mit einer aktuellen Auseinandersetzung über den politischen Umgang mit Geschichte.
Quelle: Land Brandenburg, Brandenburgisches Literaturbüro