Auf Burg und Kloster Oybin können Besucher eine Form der Bildprojektion erleben, die lange vor Fotografie, Smartphone und Digitalkamera bekannt war. Wie die Gemeinde Oybin in ihrem offiziellen Veranstaltungsangebot mitteilt, gehört die Camera Obscura zu den besonderen Angeboten auf dem Berg Oybin.
Das Prinzip ist ebenso einfach wie eindrucksvoll: Licht fällt durch eine kleine Öffnung in einen abgedunkelten Raum und erzeugt dort ein Abbild der Außenwelt.
Historische Optik macht Landschaft sichtbar
Die Camera Obscura gilt als Vorläufer moderner fotografischer Verfahren.
Das durch die Öffnung einfallende Licht projiziert die Umgebung auf eine Fläche im Inneren. Dadurch entsteht ein reales Bild der Landschaft – ganz ohne elektronische Technik.
Gerade der erhöhte Standort auf dem Oybin bietet dafür einen besonderen Blick auf die Umgebung des Zittauer Gebirges.
Angebot ergänzt Burg und Kloster
Nach Angaben der Gemeinde Oybin wird die Camera Obscura als eigenständiges touristisches Angebot im Zusammenhang mit Burg und Kloster geführt.
Damit ergänzt sie die historischen Anlagen um ein technik- und wissenschaftsgeschichtliches Erlebnis.
Besucher können so nicht nur Architektur und Geschichte des Berges kennenlernen, sondern auch ein optisches Prinzip, das für die spätere Entwicklung der Fotografie von großer Bedeutung war.
Vorführungen sollten vorab geprüft werden
Die Camera Obscura ist Teil des Veranstaltungs- und Besichtigungsangebots auf dem Oybin.
Da Vorführungen und Zugang von den jeweiligen Öffnungszeiten und organisatorischen Bedingungen abhängen können, sollten Besucher vor der Anreise die aktuellen Angaben der Gemeinde beziehungsweise von Burg und Kloster Oybin prüfen.
Quelle
Gemeinde Oybin, Burg und Kloster Oybin