Neubrandenburg stärkt seinen Bevölkerungsschutz mit einem neuen stadtweiten Warnsystem. Dafür soll ein modernes Sirenennetz aufgebaut werden. Wie die Vier-Tore-Stadt mitteilt, ermöglicht ein Fördermittelbescheid des Landes einen wichtigen Teil der Umsetzung.
Sirenen ergänzen Warn-Apps
Digitale Warnmittel wie Cell Broadcast oder Warn-Apps erreichen viele Menschen schnell.
Sie ersetzen klassische Sirenen jedoch nicht vollständig, weil Mobiltelefone ausgeschaltet, ohne Empfang oder nicht griffbereit sein können.
Warnung muss auch bei Stromausfall funktionieren
Besonders wichtig wird eine unabhängige Warnmöglichkeit bei größeren Stromausfällen, Unwettern, Bränden oder anderen Katastrophenlagen.
Ein flächendeckendes Sirenennetz gehört deshalb wieder stärker zur kommunalen Krisenvorsorge.
Bevölkerungsschutz gewinnt an Bedeutung
Bund, Länder und Kommunen bauen ihre Warnsysteme seit mehreren Jahren wieder aus.
Auch hybride Bedrohungen, länger dauernde Versorgungsausfälle und Extremwetterereignisse spielen bei den Planungen eine größere Rolle.
Stadt schafft zusätzliche Sicherheit
Der Aufbau der Infrastruktur erfolgt schrittweise.
Mit der Förderung schafft Neubrandenburg eine zusätzliche Möglichkeit, Einwohner auch dann schnell zu erreichen, wenn andere Kommunikationswege eingeschränkt sind.
Quelle:
Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg; Land Mecklenburg-Vorpommern.