Naumburg baut den Schutz größerer Veranstaltungen vor Fahrzeugangriffen dauerhaft aus. Insgesamt wurden 13 mobile Zufahrtsschutzeinrichtungen der Typen „ARMIS ONE“ und „ARMIS GO“ beschafft. Wie die Stadt mitteilt, soll das gesamte Fördervorhaben bis Ende September 2026 umgesetzt sein.
Projekt kostet rund 168.700 Euro
Die Gesamtausgaben belaufen sich auf 168.681,79 Euro.
Davon werden 100.000 Euro über Fördermittel der Europäischen Union und des Landes Sachsen-Anhalt finanziert.
Erste Sperren wurden bereits eingesetzt
Beim Hussiten-Kirschfest kamen beide Systeme erstmals im Bereich der B87 an der Vogelwiese zum Einsatz.
Die Elemente können je nach Modell zeitweise geöffnet oder für die gesamte Veranstaltungsdauer geschlossen werden.
Rettungskräfte können Bereiche erreichen
Die Systeme sind so ausgelegt, dass Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Einsatzfall weiterhin Zufahrt erhalten können.
Damit verbindet die Stadt Veranstaltungsschutz mit der notwendigen Erreichbarkeit für Einsatzkräfte.
Weitere Feste können abgesichert werden
Die mobilen Elemente sind nicht an einen einzelnen Veranstaltungsort gebunden.
Nach Abschluss des Projektes können sie deshalb für unterschiedliche Großveranstaltungen im Naumburger Stadtgebiet eingesetzt werden.
Quelle:
Stadt Naumburg (Saale); Land Sachsen-Anhalt; Europäische Union.