Eine chronische Nervenerkrankung kann für Betroffene den Alltag massiv verändern – gleichzeitig bleiben viele Fragen nach Ursachen, Therapien und dem Leben mit den Beschwerden offen. Die Polyneuropathie-Selbsthilfegruppe in Meiningen lädt deshalb am Mittwoch, 19. August, zu einem besonderen Treffen mit medizinischem Fachvortrag ein.

Das Treffen beginnt ausnahmsweise bereits um 13.15 Uhr.

Facharzt ergänzt Erfahrungsaustausch

Als besonderer Gast ist ein Mediziner angekündigt.

Damit verbindet das Treffen zwei Ebenen: den persönlichen Erfahrungsaustausch unter Betroffenen und fachliche Informationen aus medizinischer Sicht.

Polyneuropathie kann viele Ursachen haben

Bei einer Polyneuropathie sind mehrere periphere Nerven geschädigt.

Betroffene können beispielsweise unter Kribbeln, Taubheitsgefühlen, Schmerzen oder Muskelschwäche leiden. Die Ursachen sind unterschiedlich und reichen von Stoffwechselerkrankungen bis zu anderen körperlichen Belastungen.

Selbsthilfe ergänzt ärztliche Behandlung

Eine Selbsthilfegruppe ersetzt keine medizinische Therapie.

Sie bietet jedoch einen Raum, in dem Menschen über praktische Erfahrungen sprechen können, die während eines kurzen Arzttermins oft keinen Platz finden.

Landkreis unterstützt Vernetzung

Der Termin wird über die Selbsthilfekontaktstelle des Landkreises bekannt gemacht.

Damit unterstützt der Unstrut-Hainich-Kreis – Entschuldigung: der Landkreis Schmalkalden-Meiningen – Strukturen, die chronisch Erkrankte miteinander verbinden.

Für Meiningen wird das Treffen am 19. August dadurch zu einem lokalen Gesundheitsangebot mit konkretem medizinischem Bezug.

Quellen

Landratsamt Schmalkalden-Meiningen – Gruppentreffen der Selbsthilfegruppe Polyneuropathie am 19. August 2026 in Meiningen.

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