MAGDEBURG. Bildungsminister Jan Riedel besucht das Lerncamp am Freitag, 31. Juli 2026, um 11.30 Uhr. In der Jugendherberge in der Leiterstraße will er mit Lehrkräften, Organisatoren sowie den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern ins Gespräch kommen.

Vier Unterrichtseinheiten pro Tag

Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 bis 10. Teilnehmen können Jugendliche aus Sekundar-, Gemeinschafts- und Gesamtschulen sowie aus Gymnasien.

Im Mittelpunkt stehen die drei Kernfächer:

  • Deutsch,
  • Mathematik,
  • Englisch.

Pro Tag sind vier Unterrichtseinheiten vorgesehen. Am Nachmittag folgen Freizeitangebote, die Lernen, Erholung und das gemeinsame Erleben in der Gruppe miteinander verbinden sollen.

Lernrückstände und Belastungen ausgleichen

Die Ferienlerncamps wurden eingerichtet, um pandemiebedingte Lernrückstände zu reduzieren. Zugleich sollen nachteilige psychosoziale Auswirkungen bei Kindern und Jugendlichen gemildert werden.

Damit geht das Konzept über reine Nachhilfe hinaus. Neben fachlichen Inhalten spielen soziale Kontakte, feste Tagesstrukturen und gemeinsame Aktivitäten eine wichtige Rolle.

Land arbeitet mit drei Partnern zusammen

Das Land Sachsen-Anhalt organisiert die Camps gemeinsam mit:

  • dem Jugendherbergswerk, Landesverband Sachsen-Anhalt,
  • dem Landesverband der Volkshochschulen,
  • den beteiligten Lehrkräften und Betreuungsteams.

Finanziert werden die Angebote aus dem Sondervermögen Corona Sachsen-Anhalt. Angaben zur Zahl der Teilnehmer oder zu den Kosten des Magdeburger Camps enthält die Presseeinladung nicht.

Lernen ohne gewöhnlichen Schulalltag

Die Unterbringung in einer Jugendherberge soll eine andere Lernumgebung schaffen als der reguläre Unterricht. Die Schülerinnen und Schüler können sich auf einzelne Fächer konzentrieren, ohne gleichzeitig den vollständigen Stundenplan bewältigen zu müssen.

Die Kombination aus Unterricht und Freizeit soll außerdem verhindern, dass das Camp lediglich als verlängerter Schultag in den Ferien wahrgenommen wird.

Mit dem Besuch des Bildungsministers rückt nun die Frage in den Mittelpunkt, wie wirksam die Ferienangebote sind und ob sie auch über das Sondervermögen hinaus fortgeführt werden können.

Quelle

Ministerium für Bildung Sachsen-Anhalt: Presseeinladung „Bildungsminister besucht Lerncamp“ vom 27. Juli