Exzellente Forschung kennt keine Landesgrenzen: Die Freie Universität Berlin (FU Berlin) baut ihre Rolle als internationale Netzwerkuniversität weiter aus und verzeichnet herausragende Erfolge bei der Einwerbung von Fördergeldern. Nach der aktuellen Statistik des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) flossen im Jahr 2025 rund 11,2 Millionen Euro an Stipendien, Projekt- und Programmmitteln an die FU.
Bundesweite Spitzengruppe und Führung bei Erasmus+
Mit dem Ergebnis behauptet die Freie Universität Berlin erneut ihren Spitzenplatz unter den deutschen Volluniversitäten und belegt bundesweit einen Rang direkt hinter den Technischen Universitäten in München, Dresden und Berlin.
Zusätzlich sicherte sich die Hochschule in den vergangenen Wochen weitere Projektmittel in Millionenhöhe:
Erasmus+ KA171: Für Kooperationen mit außereuropäischen Partnerhochschulen warb die FU rund 1,3 Millionen Euro ein und belegt damit bundesweit unangefochten den ersten Platz.
Europäische Universitätsallianzen: Weitere knapp 800.000 Euro fließen in den kommenden zwei Jahren aus einer Förderlinie der EU-Kommission in die Zusammenarbeit innerhalb des Netzwerks Una Europa.
Chancen für Studierende, Lehrende und Verwaltung
Die Millionen-Förderung kommt direkt den Angehörigen der Universität zugute. Sie ermöglicht den Ausbau bestehender Partnerschaften, die Gründung neuer Kooperationen sowie die Schaffung innovativer Lehr-, Forschungs- und Qualifizierungsformate. Sowohl Studierende als auch das Personal aus Wissenschaft und Verwaltung erhalten dadurch erweiterte Möglichkeiten, internationale Erfahrungen zu sammeln.
„Internationalität ist kein Selbstzweck, sondern eine Voraussetzung für exzellente Forschung, innovative Lehre und den Dialog mit der Gesellschaft“, betont Dr. Herbert Grieshop, Leiter der Abteilung Internationales an der FU Berlin. Gerade in Zeiten geopolitischer Spannungen gewinne die grenzüberschreitende Wissenschaftskooperation weiter an Bedeutung.
Weltweit vernetzt seit 1948
Die Freie Universität Berlin versteht sich seit ihrer Gründung im Jahr 1948 als internationale Netzwerkuniversität. Neben weltweiten strategischen Partnerschaften betreibt die FU vier Verbindungsbüros in São Paulo, Tbilissi, Neu-Delhi und Kairo und unterhält mehr als 100 internationale Hochschulkooperationen.
Quellen & Datenbasis
- Freie Universität Berlin: Pressemitteilung zur Förderstatistik des DAAD und zur Einwerbung internationaler Drittmittel (24. Juli 2026).