Ein Einbruchsversuch in Magdeburg-Stadtfeld West hat für zwei Männer umfangreiche Ermittlungen ausgelöst. Polizeibeamte stellten die beiden Verdächtigen bei einer Fahndung, nachdem gegen 1.30 Uhr ein laufender Einbruch gemeldet worden war.
Nach Angaben des Polizeireviers Magdeburg hatten zunächst unbekannte Täter versucht, gewaltsam in eine stationäre Verkaufsstelle einzudringen. Beim Eintreffen der ersten Streifen waren die Personen bereits verschwunden.
Streife kontrolliert Fahrzeug
Im Nahbereich bemerkten weitere Polizisten kurze Zeit später ein fahrendes Auto. Die Beamten hielten den Wagen an und kontrollierten dessen Insassen.
Dabei handelte es sich um zwei Männer im Alter von 30 und 40 Jahren. Nach Darstellung der Polizei entsprachen beide den zuvor übermittelten Täterbeschreibungen.
In ihrem Fahrzeug entdeckten die Einsatzkräfte ein Hebelwerkzeug. Dieses wurde sichergestellt.
Fahrer ohne Führerschein
Bei der Kontrolle ergaben sich weitere Verdachtsmomente. Der 40-jährige Fahrer konnte keine Fahrerlaubnis vorweisen und erklärte laut Polizei, nicht im Besitz eines gültigen Führerscheins zu sein.
Er gab außerdem an, Betäubungsmittel konsumiert zu haben. Ein vor Ort durchgeführter Drogenschnelltest reagierte nach Polizeiangaben positiv.
Hinzu kam ein weiterer Fund: Die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen waren bereits als gestohlen gemeldet. Auch sie wurden sichergestellt.
Mehrere Ermittlungsansätze
Bei dem 40-Jährigen wurde anschließend eine Blutprobe genommen.
Ob die beiden kontrollierten Männer tatsächlich für den Einbruchsversuch verantwortlich sind, muss nun das weitere Ermittlungsverfahren klären. Die Polizei spricht deshalb von Tatverdächtigen und nicht von überführten Tätern.
Quelle:
Polizeirevier Magdeburg, Polizeimeldung 294/2026 vom 12. August 2026.