Unterrichtserfolg hängt nicht allein von Lehrplänen und Noten ab. Dauerhafter Stress, Überforderung und fehlende Unterstützung können sowohl Schüler als auch Lehrkräfte krank machen.

Buch erschien Anfang August

Am 3. August 2026 stellte die Universität Leipzig das neue Buch „Wohlbefinden und psychische Gesundheit in Schule und Unterricht“ vor. Es bündelt wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Ansätze für einen gesünderen Schulalltag.

Behandelt werden Belastungsfaktoren, Prävention, Unterrichtsgestaltung und die Rolle schulischer Strukturen.

Lehrer und Schüler stehen unter Druck

Personalmangel, große Klassen, soziale Konflikte und hohe Erwartungen können die psychische Belastung erhöhen.

Bei Schülern zeigen sich Probleme unter anderem durch Angst, Rückzug, Konzentrationsschwierigkeiten oder häufige Fehlzeiten. Lehrkräfte sind von Erschöpfung und längeren Krankheitsausfällen betroffen.

Gesundheit muss Teil der Schulentwicklung sein

Einzelne Projekttage können langfristige Probleme nicht lösen. Entscheidend sind verlässliche Beratungsangebote, klare Zuständigkeiten und eine Unterrichtskultur, die Fehler und unterschiedliche Lerngeschwindigkeiten zulässt.

Auch ausreichendes Personal und realistische Arbeitsanforderungen bleiben zentrale Voraussetzungen.

Quellen

Universität Leipzig – Nachricht zum Buch „Wohlbefinden und psychische Gesundheit in Schule und Unterricht“, veröffentlicht am 3. August 2026