Die Leipziger Stadtverwaltung hat ihren internen Kurierverkehr seit Anfang August vollständig auf Lastenräder umgestellt. Damit werden die regelmäßigen Botentouren innerhalb der Stadt nicht mehr mit Autos gefahren.

Im innerstädtischen Bereich nutzt die Verwaltung Fahrräder für solche Transporte bereits seit mehreren Jahren.

Jetzt gilt das Konzept für den gesamten Kurierdienst

Der entscheidende Schritt im August besteht darin, die Umstellung vollständig zu machen.

Auch Touren, für die bislang noch Kraftfahrzeuge erforderlich waren, sollen nun mit geeigneten Lastenrädern erledigt werden.

Verwaltung spart Fahrten mit Verbrennern

Dienstliche Botengänge gehören zum täglichen Verwaltungsbetrieb.

Werden solche kurzen und mittleren Strecken mit Fahrrädern statt Autos zurückgelegt, sinken Kraftstoffverbrauch und lokale Emissionen.

Gleichzeitig benötigen Lastenräder weniger Verkehrs- und Parkfläche.

Leipzig testet Verkehrswende im eigenen Betrieb

Kommunen können klimafreundliche Mobilität nicht nur über Vorgaben und Förderprogramme beeinflussen.

Sie besitzen auch eigene Fahrzeugflotten und Dienstwege.

Die vollständige Umstellung des Kurierdienstes zeigt, wie solche Veränderungen innerhalb der Verwaltung praktisch umgesetzt werden können.

Quellen

Stadt Leipzig – „Autofrei ab August: Kurierdienst der Verwaltung setzt komplett auf Lastenräder“.