Leipziger Schulen und Kindertagesstätten können sich bis zum 21. August für die Aktion „Kleine Klimaschützer unterwegs“ anmelden. Kinder sammeln dabei für Wege zu Fuß, mit dem Fahrrad, Roller, Bus oder Bahn sogenannte Klimameilen.
Alltagswege stehen im Mittelpunkt
Die Aktion verlangt keine außergewöhnlichen Leistungen. Bereits der tägliche Weg zur Schule oder Kita kann gezählt werden.
Dadurch sollen Kinder erfahren, dass Klimaschutz auch aus kleinen Entscheidungen im Alltag besteht.
Elterntaxis verursachen Probleme
Viele Schulen erleben morgens dichten Autoverkehr direkt vor dem Eingang. Wendemanöver und kurzfristiges Halten können andere Kinder gefährden.
Mehr Fuß- und Radverkehr kann das Umfeld sicherer machen. Voraussetzung sind jedoch sichere Wege und altersgerechte Verkehrserziehung.
Gesammelte Meilen werden weitergegeben
Die Ergebnisse der teilnehmenden Einrichtungen werden zusammengeführt und an das internationale Klima-Bündnis übermittelt.
Die symbolischen Meilen sollen verdeutlichen, welchen Beitrag Kinder gemeinsam leisten können.
Aktion darf Infrastruktur nicht ersetzen
Kinder können nur dann selbstständig unterwegs sein, wenn Gehwege, Querungen und Radverbindungen sicher sind.
Die Kampagne kann Bewusstsein schaffen. Notwendige bauliche Verbesserungen und Kontrollen im Schulumfeld bleiben dennoch Aufgabe der Stadt.
Quellen
Stadt Leipzig, Aufruf zur Aktion „Kleine Klimaschützer unterwegs“, veröffentlicht am 31. Juli 2026.
Amt für Umweltschutz der Stadt Leipzig, Angaben zur Anmeldung bis zum 21. August 2026.