Eine der ungewöhnlichsten Landschaften des Zittauer Gebirges steht am heutigen Montag im Mittelpunkt einer geführten Wanderung. Um 9.30 Uhr beginnt in Jonsdorf eine Tour durch die historischen Mühlsteinbrüche. Zum Programm gehört auch die Besichtigung der Steinbruchschmiede.

Treffpunkt ist an der Tourist-Information Jonsdorf.

Mühlsteine wurden über Jahrhunderte gebrochen

Die Jonsdorfer Mühlsteinbrüche erinnern an einen wichtigen Teil regionaler Wirtschafts- und Handwerksgeschichte.

Aus geeignetem Gestein wurden dort früher Mühlsteine gewonnen.

Die Arbeit war körperlich schwer und verlangte große Erfahrung bei der Auswahl und Bearbeitung des Materials.

Heute bilden die ehemaligen Steinbrüche eine markante Felsenlandschaft.

Steinbruchschmiede gehört zur Führung

Besucher erfahren bei der heutigen Tour nicht nur etwas über die Geologie.

Auch die historische Arbeitswelt wird thematisiert.

Die Besichtigung der Steinbruchschmiede vermittelt einen Eindruck davon, welche Werkzeuge für den Abbau und die Bearbeitung benötigt wurden.

Tourismus trifft Industriegeschichte

Das Zittauer Gebirge wird vor allem mit Wandern, Felsen und Natur verbunden.

Die Mühlsteinbrüche zeigen jedoch, dass die Landschaft gleichzeitig über Jahrhunderte wirtschaftlich genutzt wurde.

Genau diese Verbindung aus Natur und Geschichte macht die heutige Führung zu einem der interessanteren Ferienangebote rund um Zittau.

Quellen

Tourist-Information Kurort Jonsdorf

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