Kühlungsborn steht vom 21. bis 29. August vor einem ungewöhnlich langen musikalischen Schwerpunkt. Das Gitarrenfestival bringt über neun Tage hinweg Musiker unterschiedlicher Stilrichtungen in das Ostseebad. Das Programm reicht von klassischer Gitarre bis zu Ensembles und virtuosen Solisten.
Damit unterscheidet sich das Festival von einem einzelnen Konzertabend.
Mehrere Veranstaltungen über mehr als eine Woche können auch Besucher ansprechen, die ihren Aufenthalt gezielt mit dem Festival verbinden.
Kultur verlängert touristische Aufenthaltsdauer
Für Ferienorte besitzen Veranstaltungsreihen eine wirtschaftliche Funktion.
Wer wegen eines mehrtägigen Festivals anreist, benötigt häufig Unterkunft, Gastronomie und weitere touristische Dienstleistungen.
Damit profitieren nicht nur Veranstalter und Künstler.
Auch Hotels, Ferienwohnungsanbieter und Restaurants können zusätzliche Nachfrage erhalten.
Ende August wird wichtiger Übergang
Das Festival fällt in eine interessante Phase der Saison.
Die großen Sommerferien laufen in mehreren Bundesländern aus, gleichzeitig bleibt das Wetter an der Ostsee häufig noch attraktiv.
Kulturangebote können helfen, die Nachfrage auch außerhalb der absoluten Ferienhochsaison stabil zu halten.
Wettbewerb der Ostseebäder wird kultureller
Kühlungsborn konkurriert mit Orten wie Warnemünde, Heiligendamm, Boltenhagen oder den Seebädern auf Rügen und Usedom.
Strand und Ostsee allein reichen langfristig kaum aus, um sich voneinander abzuheben.
Ein eigenes kulturelles Profil wird deshalb zunehmend Teil der Tourismusstrategie.
Das Gitarrenfestival ist dafür ein konkretes Beispiel.
Quellen
Tourismus, Freizeit & Kultur GmbH Kühlungsborn