Schloss Köthen macht Naturwissenschaft zum Ferienabenteuer

Was fraß die Eule? Köthener Kinder untersuchen Gewölle unter dem Mikroskop

Was auf den ersten Blick wie ein unscheinbarer Klumpen aussieht, kann viel über das Leben von Eulen verraten. Am Dienstag, 11. August, untersuchen Kinder im Schloss Köthen Gewölle unter dem Mikroskop.

Von Elisa Winter 1 Min. Lesezeit

Teilen

Das Ferienprogramm im Schloss Köthen wird am Dienstag naturwissenschaftlich. Kinder können am 11. August ab 14 Uhr Gewölle untersuchen und unter dem Mikroskop herausfinden, was Eulen zuvor gefressen haben.

Vom Kunstprogramm zur Naturwissenschaft

Im August verlagert das Schloss den Schwerpunkt seines Ferienprogramms bewusst.

Nach kreativen Angeboten geht es nun stärker um Naturwissenschaft und eigenes Entdecken.

Das Gewölle-Projekt findet im Marstall des Schlosses statt.

Gewölle verraten den Speiseplan

Eulen können Knochen, Fell und andere unverdauliche Bestandteile ihrer Beute nicht vollständig verdauen.

Sie würgen diese später als sogenannte Gewölle wieder aus.

Darin lassen sich beispielsweise Schädel oder kleine Knochen von Mäusen finden.

Mikroskop macht kleine Details sichtbar

Bei der Untersuchung können Kinder lernen, einzelne Bestandteile zu unterscheiden.

Damit verbindet das Ferienangebot Biologie, praktische Forschung und spielerisches Lernen.

Quellen

Stadt Köthen (Anhalt) – Veranstaltungskalender, „Gewölle unterm Mikroskop – Kinder erkunden die Geheimnisse der Natur“, 11. August 2026.

Themen: KöthenKinderFerienprogrammMikroskopSchloss KöthenGewölleEulen

Teilen

Lesen Sie als Nächstes

Neue Außenanlagen an der Grundschule „Katharina von Bora“ Pratau: Neuer Spielplatz für 746.000 Euro an Grundschule eröffnet In Pratau bei Wittenberg ist am Freitag ein neuer Spielbereich an der Grundschule „Katharina von Bora“ eröffnet worden. Die rund 746.000 Euro teure Anlage bietet zahlreiche Spielgeräte, einen Naturgarten und ein Grünes Klassenzimmer. Außerhalb der Schulzeiten steht ein Teil der Fläche allen Kindern offen.

Ihre Meinung

Schreiben Sie uns einen Leserbrief an leserbriefe@ostdeutsche-zeitung.de. Bitte mit vollständigem Namen und Anschrift; veröffentlicht werden nur Name und Wohnort.

Meistgelesen

Panorama

Alle Beiträge