Der Märkische Abwasser- und Wasserzweckverband baut die denkmalgeschützte Villa Picht in der Bahnhofstraße 6 zu seinem neuen Verwaltungssitz um. Anfang Juli wurde der Grundstein gelegt und eine Zeitkapsel eingemauert. Die Sanierungs- und Bauarbeiten sollen nach Angaben des Verbandes im August 2028 abgeschlossen sein.
Lange ungenutztes Gebäude wird wiederbelebt
In der Villa liefen bereits vorbereitende Arbeiten. Nun soll das historische Haus schrittweise saniert und an die Anforderungen einer modernen Verwaltung angepasst werden.
Dabei müssen Denkmalschutz, Energieeffizienz, Barrierefreiheit und zeitgemäße Arbeitsbedingungen miteinander verbunden werden. Gerade bei älteren Gebäuden können sich hinter Wänden und Decken zusätzliche Schäden zeigen, die erst während der Bauarbeiten sichtbar werden.
Verband bleibt in Königs Wusterhausen
Mit dem Projekt bekennt sich der MAWV langfristig zu Königs Wusterhausen als Verwaltungssitz.
Der Verband ist für Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung in mehreren Kommunen der Region verantwortlich. Ein zentral erreichbarer Sitz kann sowohl für Beschäftigte als auch für Bürger und Geschäftspartner Vorteile bringen.
Bauvorhaben stärkt die Bahnhofstraße
Die Villa liegt an einem zentralen und gut sichtbaren Standort. Ihre Wiederbelebung kann die Entwicklung der Bahnhofstraße ergänzen, die gleichzeitig im öffentlichen Raum saniert wird.
Ein dauerhaft genutztes Verwaltungsgebäude bringt Beschäftigte und Besucher in die Innenstadt. Davon können auch Gastronomie und Einzelhandel profitieren.
Zeitkapsel erinnert an den Baustart
Bei der Grundsteinlegung wurde eine Zeitkapsel für spätere Generationen hinterlegt.
Solche symbolischen Elemente besitzen keinen Einfluss auf Baukosten oder Termine. Sie dokumentieren aber, unter welchen Bedingungen und mit welchen Erwartungen ein Gebäude umgestaltet wurde.
Quellen
- Stadt Königs Wusterhausen und Märkischer Abwasser- und Wasserzweckverband: Grundsteinlegung für den Verwaltungssitz in der Bahnhofstraße, Juli 2026.