Künstliche Intelligenz gewinnt auch in der Entwicklung nachhaltiger Chemie an Bedeutung. Der Jenaer Forscher Jacob Schneidewind beschäftigte sich auf einer internationalen Fachkonferenz mit diesem Ansatz. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie KI sicherere und umweltverträglichere chemische Verfahren beschleunigen kann.
KI in der Chemie soll Entwicklungszeiten verkürzen
Schneidewind leitete auf der Gordon Research Conference eine Diskussion zu künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen.
Die Verfahren können helfen, geeignete chemische Reaktionen schneller zu identifizieren.
Jenaer Forschung untersucht chemische Risiken früher
Ein weiterer Ansatz betrifft mögliche Gesundheits- und Umweltrisiken.
Computergestützte Methoden könnten problematische Eigenschaften von Chemikalien bereits in frühen Entwicklungsphasen sichtbar machen.
Grüne Chemie verbindet Forschung und Nachhaltigkeit
Die internationale Konferenz beschäftigte sich mit nachhaltigem molekularem Design und skalierbaren Lösungen.
Schneidewind arbeitet an der Friedrich-Schiller-Universität Jena in der Water Splitting Group.
Quelle
Friedrich-Schiller-Universität Jena, Mitteilung vom 11. August 2026