Mit ihrer historischen Bäderarchitektur und der europaweit längsten Promenadenverbindung sind die drei Kaiserbäder Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin das touristische Aushängeschild der Insel Usedom. Um den Ansprüchen einer alternden Gesellschaft und umweltbewussten Gästen gerecht zu werden, hat die Gemeinde Seebad Heringsdorf ein umfangreiches Modernisierungspaket für die Saison 2026 umgesetzt.

Besonders am Strandraum und entlang der mehr als zwölf Kilometer langen Promenade zwischen Bansin und dem polnischen Swinemünde werden die Neuerungen für Einheimische und Gäste direkt erlebbar.

Barrierefrei bis ans Meer: Neue Dünenwege fertiggestellt

Ein zentraler Baustein des aktuellen Investitionsprogramms ist der barrierefreie Ausbau der Strandaufgänge. Während die feinsandigen Strände Usedom-Liebhaber anlocken, stellten die Dünenzüge für Menschen mit Gehbehinderung, Rollstuhlfahrer oder Familien mit Kinderwagen bislang oft eine Hürde dar.

  • Holzsteg-Systeme: An ausgewählten Schwerpunkt-Aufgängen in Heringsdorf und Bansin wurden feste, leicht abgerundete Holzbeplankungen verlegt, die ein müheloses Befahren bis kurz vor die Wasserlinie ermöglichen.

  • Strandrollstühle: An den bewachten Zonen der DLRG stehen zudem auf Anfrage speziell geländegängige Strandrollstühle zur Ausleihe bereit.

Nachhaltige Mobilität entlang der Promenaden-Achse

Neben dem Barriere-Abbau reagieren die Kaiserbäder auf den enormen Zuwachs bei der sanften Mobilität. Die Promenade verzeichnet von Jahr zu Jahr mehr Radverkehr und E-Bike-Gäste.

Zur Verstetigung dieses Trends wurden an den zentralen Seebrücken-Vorplätzen in Ahlbeck und Heringsdorf neue Service-Points eingerichtet. Diese bieten kostenlose Ladestationen für E-Bikes, automatische Luftstationen sowie Werkzeug-Säulen für kleine Reparaturen. Damit stärkt die Insel ihre Position als führende Rad-Destination an der ostdeutschen Küste.