Zeitgenössische Kunst muss nicht an der Wand hängen. Im Greifswalder Kunstkubus CUBIC arbeitet Hannah Steinbrecher mit Objekten und Installation. Ihre aktuelle Ausstellung „Skrandis“ ist am heutigen Sonntag Teil des offiziellen Ausstellungsprogramms der Stadt.

Damit erweitert sich das Greifswalder Kunstangebot um eine Form, bei der der Raum selbst Bestandteil der Arbeit wird.

Installation verändert Wahrnehmung des Ortes

Bei einer Installation entscheidet nicht nur das einzelne Objekt.

Abstände, Blickrichtungen und die Beziehung zum Ausstellungsraum gehören zum Werk.

Besucher bewegen sich deshalb anders durch eine solche Präsentation als durch eine klassische Gemäldegalerie.

Gegenwartskunst ergänzt romantisches Erbe

Greifswald wird kulturell stark mit Caspar David Friedrich verbunden.

Gleichzeitig existiert eine aktive zeitgenössische Kunstszene.

Ausstellungen wie „Skrandis“ zeigen, dass sich das kulturelle Profil der Stadt nicht ausschließlich auf die Romantik beschränkt.

Kleine Räume können experimenteller sein

Ein Kunstkubus besitzt andere Möglichkeiten als ein großes Museum.

Künstler können stärker auf die Architektur reagieren und Ausstellungen kompakter inszenieren.

Dadurch entstehen Formate, die das größere Museumsangebot der Stadt ergänzen.

Quellen

Kulturkalender der Universitäts- und Hansestadt Greifswald

Kunstkubus CUBIC

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