Die Hochschule Zittau/Görlitz richtet am 23. September den Tag des Weimarer Dreiecks und der europäischen Sprachen aus. Das Programm läuft von 9 bis 19.30 Uhr, während Begegnungen zwischen Deutschland, Polen und Frankreich im Mittelpunkt stehen.

Europatag zieht von Chemnitz nach Görlitz

Wie das Institut français und die Hochschule mitteilen, fand die Veranstaltung 2025 in Chemnitz statt. In diesem Jahr wechselt sie bewusst nach Görlitz und damit unmittelbar an die deutsch-polnische Grenze.

Der Vormittag richtet sich vor allem an Schulen. Am Nachmittag und Abend sollen Studierende sowie interessierte Bürger stärker in den Mittelpunkt rücken.

Sprachen werden praktisch erlebbar

Das Konzept setzt nicht ausschließlich auf Vorträge. Begegnungen, Mitmachangebote und sprachlicher Austausch sollen die kulturelle Vielfalt Europas unmittelbar erfahrbar machen.

Neben Deutschland, Polen und Frankreich sind zahlreiche Institutionen aus Bildung, Zivilgesellschaft und grenzüberschreitender Zusammenarbeit beteiligt. Zu den Partnern gehören auch die Stadt Görlitz, der Landkreis, die Stadt Zgorzelec und die Hochschule.

Eintritt ist kostenlos

Veranstaltungsort ist der Görlitzer Campus der Hochschule an der Brückenstraße 1. Der Eintritt ist frei; größere Gruppen und Schulklassen sollen sich vorher anmelden.

Für die Europastadt erhält das Format eine besondere örtliche Bedeutung: Die deutsch-polnische Nachbarschaft, europäische Bildungsarbeit und das trilaterale Weimarer Dreieck treffen hier unmittelbar aufeinander.

Quelle: Hochschule Zittau/Görlitz, Institut français Sachsen