Görlitz arbeitet an einer grundlegenden Aktualisierung seiner Verkehrsplanung. Das bisherige Gesamtverkehrskonzept stammt aus dem Jahr 2011. Wie die Stadt mitteilt, sollen die neuen Prognosen bis mindestens 2035 reichen.
Grenzverkehr wird gesondert untersucht
Ein Schwerpunkt liegt auf dem Verkehr über die Stadtbrücke zwischen Görlitz und Zgorzelec.
Auch das allgemeine Verkehrsaufkommen im Straßennetz wird neu bewertet.
Radverkehr und Parkplätze gehören dazu
Die Analyse umfasst außerdem die Situation des Radverkehrs sowie die Auslastung von Parkplätzen in Alt- und Innenstadt.
Damit betrachtet das Konzept mehrere Verkehrsarten gleichzeitig.
Sanierungsstau bleibt Herausforderung
Die Stadt nennt ausdrücklich den Zustand der Infrastruktur, Barrierefreiheit und die Dekarbonisierung des Verkehrs als Themen der Fortschreibung.
Auch die Anforderungen von Wirtschaft und Tourismus sollen berücksichtigt werden.
Planung reicht über 2035 hinaus
Die Analysephase bildet lediglich die Grundlage.
Darauf aufbauend sollen neue Ziele und konkrete Maßnahmen für die langfristige Mobilitätsentwicklung der Europastadt entstehen.
Quelle:
Stadt Görlitz, Amt für Stadtentwicklung.