Ein Großbrand hat den Jugendclub Mood und das Vereinsheim des Kulturwerks Ost in Gardelegen vollständig zerstört. Insgesamt 95 Einsatzkräfte bekämpften das Feuer, das in der Nacht zum 2. September ausbrach und auf mehrere Gebäude übergriff.

Großbrand zerstört Jugendclub Mood in Gardelegen

Das Feuer entstand nach Angaben der Hansestadt in einem Vereinsheim des Kulturwerks Ost. Anschließend griffen die Flammen auf ein Nebengebäude und den Jugendclub Mood über. An den betroffenen Gebäuden entstand Totalschaden.

Der Kreativraum, der Tanzraum und der neu gestaltete Clubraum sind nicht mehr nutzbar. Auch eine Tischtennisplatte, ein Kicker sowie weitere Ausstattungsgegenstände wurden zerstört.

95 Einsatzkräfte bekämpfen Feuer in Gardelegen

Der Einsatz begann am 2. September um 2.17 Uhr. Insgesamt rückten 95 Feuerwehrleute mit 19 Fahrzeugen an. Beteiligt waren die Feuerwehren aus Gardelegen, Kloster Neuendorf, Jävenitz, Potzehne, Mieste und Solpke. Aus Uchtspringe kam zusätzlich eine Drehleiter.

Ein Feuerwehrmann wurde bei dem Einsatz leicht verletzt. Das Kriseninterventionsteam betreute Betroffene und Einsatzkräfte vor Ort.

Bürgermeisterin Mandy Schumacher dankte den Feuerwehren für ihre professionelle Zusammenarbeit. Die zerstörten Einrichtungen seien für viele Menschen nicht nur Begegnungsstätten, sondern ein zweites Zuhause gewesen.

Spendenaktion für den Jugendclub Mood

Das Jugendförderungszentrum als Träger des Jugendclubs hat eine Spendenaktion gestartet. Mit den Einnahmen sollen möglichst schnell neue Räume und Angebote für Kinder und Jugendliche geschaffen werden.

Benötigt werden unter anderem Möbel, Spiel- und Sportmaterial, technische Geräte, Musikausstattung sowie Materialien für kreative Angebote. Der Träger macht deutlich: „Der Jugendclub Mood soll wiederkommen.“

Gardelegen sucht Ersatz für Begegnungsräume

Die Stadt Gardelegen will Bemühungen unterstützen, die einen schnellen Ersatz für die verlorenen Räume ermöglichen. Die Spendenaktion wurde gemeinsam mit Vertretern der betroffenen Einrichtungen und dem Sozialausschuss abgestimmt.

Weitere Hilfsaktionen sollen über die Informationskanäle der Hansestadt Gardelegen bekannt gegeben werden.

Hier der Link zum Spendenaufruf:

https://www.paypal.com/donate?campaign_id=JF5N77APJA9HS

Quelle: Hansestadt Gardelegen und Jugendförderungszentrum, Pressemitteilung vom 2. September 2026.